Exklusive Inhalte für medizinisches Fachpersonal

Fach-Newsletter

Studie: HMO und Laktose in der Säuglingsernährung Studie Wirkung Hmo Laktase Auf Mikrobiom

Kuhmilchallergie
Kuhmilchallergie
  • 23.04.2025

Eine adäquate Ernährung in der frühen Lebensphase spielt eine zentrale Rolle für die gesunde Entwicklung von Säuglingen. Muttermilch enthält wichtige Komponenten wie Humane Milcholigosaccharide (HMO) und Laktose, die für die Entwicklung des Immunsystems und des Mikrobioms unerlässlich sind.

Studien zeigen, dass HMO (insbesondere 2'-FL und LNnT) und Laktose die Bifidobakterien im Stuhl von Säuglingen mit Kuhmilchallergie signifikant erhöhen können. Diese Kombination führt auch zu einer Erhöhung gesundheitsfördernder Metaboliten wie kurzkettigen Fettsäuren (SCFA) und aromatischen Milchsäuren.

Die richtige Ernährung ist besonders wichtig für Säuglinge, die an mikrobieller Dysbiose leiden, da sie oft niedrige Bifidobakterien-Spiegel aufweisen, was die Immunentwicklung verzögern kann.

Weitere Inhalte, die Sie interessieren könnten
Webinar on Demand zur Diagnostik der Kuhmilchallergie im Säuglings- und Kindesalter
Kuhmilchallergie
Kuhmilchallergie

VIDEOS

DAAB Webinar: Diagnostik bei IgE‑ versus nicht‑IgE‑vermittelter Kuhmilchallergie

Die Kuhmilchallergie stellt eine der häufigsten Nahrungsmittelallergien im Säuglings- und Kindesalter dar. Aufgrund unterschiedlicher immunologischer Pathomechanismen erfordert die Abgrenzung zwischen IgE‑vermittelten und nicht‑IgE‑vermittelten Reaktionsformen eine differenzierte diagnostische Herangehensweise.In diesem aufgezeichneten Fachwebinar werden die zugrunde liegenden immunologischen Mechanismen beider Entitäten systematisch dargestellt und deren klinische Relevanz für die Diagnostik im pädiatrischen Alltag erläutert. Ein besonderer Fokus liegt auf der unterschiedlichen Symptomatik, dem zeitlichen Verlauf der Reaktionen sowie den daraus resultierenden diagnostischen Herausforderungen.Dr. Alisa Arens, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit Zusatzbezeichnung Allergologie, vermittelt evidenzbasierte diagnostische Strategien und ordnet gängige diagnostische Verfahren – einschließlich Hauttestungen und Eliminationsdiäten – kritisch ein. Ergänzt wird die theoretische Darstellung durch praxisnahe Fallbeispiele zur Veranschaulichung diagnostischer Entscheidungsprozesse.Inhalte:Immunologische Grundlagen IgE‑ und nicht‑IgE‑vermittelter NahrungsmittelallergienKlinische Manifestationen und differenzialdiagnostische AspekteDiagnostische Verfahren und deren AussagekraftFallbasierte Diskussion typischer klinischer KonstellationenReferentin:Dr. Alisa ArensFachärztin für Kinder- und JugendmedizinZusatzbezeichnung Allergologie, HannoverWissenschaftliche Fortbildung:Das Webinar wurde vom Deutschen Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB) in Kooperation mit Nestlé Health Science durchgeführt.Die Veranstaltung ist beim DAAB mit 2 Unterrichtseinheiten (UE) allergologischer Inhalte für Ernährungskräfte (Kategorie: Kongresse, Vorträge, Workshops) anerkannt.