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Nutzen Sie als medizinische Fachkraft für Ihre kleinen Patienten Diagnostik-Sets zur Diagnose bei Verdacht auf Kuhmilchallergie.
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Nutzen Sie als medizinische Fachkraft für Ihre kleinen Patienten Diagnostik-Sets zur Diagnose bei Verdacht auf Kuhmilchallergie.
Jetzt bestellenDie Kuhmilchallergie manifestiert sich durch verschiedene und oft unspezifische Anzeichen und Symptome, was zu Fehldiagnosen oder Diagnoseverzögerungen führen kann. Leitlinien und Hilfsmittel sind verfügbar, um die frühzeitige Diagnose der Kuhmilchallergie zu fördern.
Das Ziel besteht darin, die Diagnostik zu verkürzen und die Patientenbelastung zu verringern. Dieses Ziel wird in mehreren Schritten erreicht: Überprüfung der Symptome des Kindes sowie dessen Familienanamnese; Durchführung diagnostischer Tests; und Bestätigung der Diagnose mithilfe einer Eliminationsdiät, auf die eine Nahrungsmittelexposition folgt.
Der erste Schritt besteht darin, nach Anzeichen und Symptomen zu schauen, die mit einer Kuhmilchallergie in Zusammenhang stehen könnten. Es ist auch wichtig, die Familienanamnese zu atopischen Erkrankungen zu erfragen, da das Risiko für Allergien in Familien mit bestehenden allergischen Erkrankungen höher ist.
Es existieren einige wenige Verfahren, um verschiedene Kuhmilcheiweiß-Arten zu erkennen. Keiner dieser Tests – mit Ausnahme der Eliminationsdiät, auf die eine Nahrungsmittelexposition folgt – kann jedoch eine endgültige Diagnose liefern. Leitlinien empfehlen die Eliminationsdiät, mit nachfolgender Nahrungsmittelexposition, als den Goldstandard für diagnostische Tests.2,3
Die Eliminationsdiät besteht aus der Elimination des Kuhmilcheiweißes aus der Ernährung des Säuglings (was bedeutet, dass Kuhmilcheiweiß aus der Ernährung der Mutter eliminiert wird, falls sie stillt).
Wenn die Elimination von Kuhmilcheiweiß aus der Säuglingsernährung keine Symptomverbesserung
bringt,
ist eine Kuhmilchallergie sehr unwahrscheinlich. Wenn eine Symptomverbesserung eintritt,
wird
normalerweise eine orale Nahrungsmittelexposition mittels kontrollierte Wiedereinführung von
Kuhmilcheiweiß durchgeführt, um die Kuhmilchallergie-Diagnose zu bestätigen.
Wenn eine Kuhmilchallergie bestätigt wird, ist eine therapeutische Eliminationsdiät, die frei von Kuhmilcheiweiß ist, erforderlich.
Detailliertere Informationen zur Diagnostik und zum Management von Kuhmilchallergie finden Sie in den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung (ESPGHAN) und der Europäischen Akademie für Allergie und Klinische Immunologie (EAACI).2,4